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Nicht nur Sturm und Hagel sind für ein Haus eine Gefahr

3. Dezember 2018

Vom Sturm bis zum Feuer gibt es zahlreiche Risiken, die an einem Haus erhebliche Schäden anrichten können. In einer vor Kurzem durchgeführten Umfrage wurde ermittelt, welche Schadensszenarien die Hausbesitzer für die eigene Immobilie am wahrscheinlichsten halten.

Rund 85 Prozent der Hausbesitzer halten es für wahrscheinlich, dass ihre Immobilie durch einen Sturm beschädigt werden könnte. Doch es gibt noch diverse andere Risiken, die nach Ansicht von Immobilieninhabern irgendwann ihr Eigentum schädigen könnten.

Dies zeigt eine Studie eines Versicherers, für die das Meinungsforschungs-Institut Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Herbst diesen Jahres über 1.000 Hausbesitzer online befragt hat.

Diverse Naturrisiken sind eine Bedrohung für ein Haus

Jeweils drei von vier Immobilieninhaber sind beispielsweise der Ansicht, dass sie irgendwann einen Schaden am Haus durch Hagel, Starkregen oder auch durch einen Wasserrohrbruch erleiden. Mehr als jeder zweite Hausbesitzer rechnet damit, dass seine Immobilie durch einen Brand beschädigt werden könnte.

Jeweils mehr als jeder Fünfte hält es für wahrscheinlich, dass sein Haus infolge einer Überschwemmung oder einer zu großen Schneelast auf dem Hausdach zu Schaden kommt. Fast jeder achte Hausbesitzer fürchtet einen Immobilienschaden durch einen Erdrutsch oder eine Erdsenkung. Und knapp jeder Zwölfte hat Angst vor einem Gebäudeschaden durch ein Erdbeben.

Die meisten Hausbesitzer, nämlich neun von zehn, haben laut Umfrage zur Absicherung ihrer Immobilie eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. In einer solchen Police sind in der Regel Schäden durch Brand und Blitzschlag, Sturm ab Windstärke acht, Hagel und bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser, also zum Beispiel Leitungswasser, das durch ein im Haus gebrochenes Zuleitungsrohr austritt, versichert.

Viele Elementarrisiken erkannt, aber nicht abgesichert

In vielen Gebäudeversicherungen können teils gegen Aufpreis auch sogenannte Elementarrisiken, das sind Naturgefahren wie Überschwemmungen, Überflutungen infolge Starkregen oder Rückstau, Schneelast, Lawinen, Erdsenkung, Erdrutsch, Vulkanausbruch oder Erdbeben mitversichert werden.

Fast alle Immobilieninhaber, die in der Umfrage einen Feuerschaden für wahrscheinlich hielten, haben sich dagegen auch versichert. Auch gegen Wasserrohrbruch- und Sturmschäden haben die meisten Befragten einen passenden Versicherungsschutz abgeschlossen. Nicht so bei den Elementarrisiken. Jeder Zehnte, der eine Überschwemmung für eine wahrscheinliche Gefahr für sein Haus hält, hat beispielsweise noch keinen entsprechenden Versicherungsschutz.

Von allen, die es für möglich halten, dass ihr Haus durch einen Erdrutsch oder eine zu große Schneelast beschädigt wird, verzichtet immer noch rund jeder Sechste auf einen entsprechenden Versicherungsschutz. Bei allen, die ein Erdbeben als Schadenursache am eigenen Haus nicht ausschließen, ist laut Umfrage mehr als jeder Vierte nicht gegen einen solchen Schaden versichert.

Absicherungslücken schließen

Von allen Befragten gaben 64 Prozent an, eine Elementarschadendeckung abgeschlossen zu haben. Laut Daten des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) sind jedoch nur vier von zehn Wohnhäuser in Deutschland gegen Naturgefahren wie Starkregen, Hochwasser und Erdrutsch abgesichert. In manchen Bundesländern wie Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern sind es sogar nur zwischen 19 bis 32 Prozent.

Wer sichergehen will, dass sein Haus bestmöglich abgesichert ist, sollte seinen bestehenden Versicherungsschutz regelmäßig von einem Versicherungsexperten überprüfen und wenn nötig, auch bedarfsgerecht anpassen lassen. Denn zum einen können viele Risiken, die in alten Policen noch nicht versicherbar waren, wie das Elementarschadenrisiko, aber auch Überspannungs-, Vandalismus-, Rauch- und Rußschäden sowie Schäden durch Graffiti am Gebäudeäußeren in neueren Tarifen teils mit abgesichert werden.

Zum anderen können noch nicht an den Versicherer gemeldete Um- und Anbauten, wie zum Beispiel die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, den Versicherungswert, aber auch das Gefahrenrisiko erhöhen. Ein unzureichender Versicherungsschutz, beispielsweise aufgrund einer zu niedrigen Versicherungssumme oder nicht abgesicherten Risiken, kann je nachdem dazu führen, dass im Schadenfall der Schaden nur zum Teil oder gar nicht ersetzt wird.

(Text: verpd / Bildquelle: pixabay)

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