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Sparen macht die meisten glücklich

6. Februar 2019

Einkommen, Vermögen und die eigene Immobilie machen die Deutschen zufriedener. Die meisten Bürger sind davon überzeugt, dass sie ihre finanzielle Zukunft über ihre eigenen Sparziele selbst gestalten können. Das zeigt die aktuelle Wohlstandsstudie eines Anbieters von Investmentfonds und sonstigen Geldanlagen.

Insgesamt sind die Deutschen sorgenfreie Menschen, das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Befragung von über 3.000 Erwachsenen durch das Befragungsinstitut Kantar Deutschland GmbH im Auftrag eines Anbieters von Investmentfonds und sonstigen Geldanlagen. Laut Studie erklärten mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie mit ihrem Leben zufrieden seien. Nicht einmal jeder Dreißigste gab an, unzufrieden zu sein.

Im Rahmen der Studie wurden zum einen die Faktoren des materiellen Wohlstands analysiert, also inwiefern man sich leisten kann, was man haben möchte, zum anderen aber auch die Kriterien des emotionalen Wohlstands – konkret, wodurch eine allgemeine Lebenszufriedenheit begünstigt wird.

Die eigenen vier Wände sorgen für positive Grundhaltung

Laut Studien sind die Bürger hierzulande zufrieden, wenn sie in den vergangenen zehn Jahren ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung gekauft haben. Bei den Immobilienbesitzern liegt der Zufriedenheitswert bei 8,0 auf einer Skala von null bis zehn (null = „sehr unzufrieden“, zehn = „sehr zufrieden“). Wer in der vergangenen Dekade sein Wohneigentum abbezahlt hat, kommt laut Umfrage auf einen Wert von 7,9.

Übrigens: Am zufriedensten sind Menschen, die in den vergangenen zehn Jahren einen größeren Geldbetrag verschenkt haben. Sie bilden mit 8,2 den höchsten Wert auf der Zufriedenheitsskala unter biographischen Gesichtspunkten. Positiven Einfluss auf den emotionalen Wohlstand der Befragten haben die Familie und die Haushaltsgröße. Auch eine gute Bildung sorgt bei den Teilnehmern für Zufriedenheit. Erwartungsgemäß steigt die Lebenszufriedenheit der Befragten auch mit höherem Einkommen und Vermögen.

Wer monatlich nur bis zu 1.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen zur Verfügung hat, kommt auf einen Zufriedenheitswert von 5,8. Bei einem verfügbaren Einkommen von über 4.000 Euro liegt der Zufriedenheitswert bei 8,2. Wer frei verfügbare Gelder von über 100.000 Euro hat, kommt sogar auf einen Skalenwert von 8,4. Das ist der höchste Wert, den die Studie insgesamt ausweist. Diejenigen mit weniger als 10.000 Euro auf der hohen Kante erreichen hingegen nur einen Wert von 6,7.

Die Lebenszufriedenheit von Sparern

Von den Befragten, die monatlich sparen, sind knapp zwei Drittel mit ihrem Leben insgesamt zufrieden – unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Sparer haben nach Angaben der Studienautoren eine höhere Lebenszufriedenheit als Nichtsparer – und zwar egal, ob das Einkommen niedrig oder hoch ist. Bei der Einschätzung ihres zukünftigen finanziellen Spielraums sind die Bürger hierzulande positiv gestimmt. Insgesamt rechnet mehr als jeder Dritte damit, dass er sich in zehn Jahren alles leisten kann, was er haben möchte, und blickt optimistisch auf seinen künftigen materiellen Wohlstand.

Gleichzeitig hängen aber auch die Lebenszufriedenheit der Menschen und die Einschätzungen zum materiellen Wohlstand zusammen. Von denen, die mit ihrem Leben zufrieden sind, glaubt mehr als die Hälfte, dass sie sich in zehn Jahren alles leisten können, was sie möchten. Unter den unzufriedenen Menschen sagen dies nur sechs Prozent.

Wer zufrieden ist, ist laut Umfrageergebnis auch der Meinung, seine finanzielle Zukunft selbst gestalten zu können. Drei Viertel der zufriedenen Menschen geben an, dass sie durch ihr eigenes Sparverhalten beeinflussen können, wie sie in zehn Jahren finanziell aufgestellt sein werden. Unter denen, die unzufrieden sind, glauben daran nur etwas über ein Drittel.

Individuelle Finanzplanung

Übrigens, nach Angaben von Finanzexperten ist es für ein effektives Sparen prinzipiell wichtig, seine finanzielle Situation detailliert zu analysieren. Unter anderem ist es wichtig zu wissen, welche finanziellen Lücken im Alter oder in Notfällen wie im Falle einer längeren Krankheit oder im Pflegefall zu erwarten sind. Auf die gesetzliche Absicherung alleine kann man sich weder bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit noch im Alter verlassen, da diese, wenn überhaupt, nur eine finanzielle Teilabsicherung darstellen.

Auch die aktuelle und künftige Ein- und Ausgabensituation gilt es umfassend zu beleuchten. Ein Versicherungsexperte kann diesbezüglich mit entsprechenden Softwareprogrammen bei der individuellen Analyse der eigenen Finanzen weiterhelfen.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft zudem individuell passende Anlage- und Absicherungslösungen an. Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine finanzielle Vorsorge zu haben, sollte einen Experten zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

(Text: verpd / Bildquelle: pixabay)

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