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Neuigkeiten von der Remstal Assekuranz

Großes Interesse beim Info Abend in Waiblingen zum Thema »Plötzlich zum Pflegefall – was dann?«

5. April 2017

Von einem Pflegefall direkt oder indirekt betroffen zu sein, betrifft fast jeden einmal im Leben. Einerseits kann man selbst ganz plötzlich, beispielweise durch einen Unfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt, zum Pflegefall werden. Anderseits kann es dazu kommen, dass ein Familienmitglied zum Pflegepatienten wird.

Wie es dann weitergeht und weitere viele Fragen rund um die Themen Pflegevorsorge, Patientenverfügung und Generalvollmacht wurden bei einer kostenlosen Informationsveranstaltung von der Remstal Assekuranz in Waiblingen zusammen mit ausgewählten Referenten betrachtet.

Dabei erfuhren die zahlreichen Besucherinnen und Besucher viele interessante Neuigkeiten und bekamen wertvolle Tipps direkt aus erster Hand.

Direkt nach der kurzen Begrüßung durch Heiko Melzer, den geschäftführender Gesellschafter der RAM GmbH, starteten die vier ausgewählten Experten mit Ihren Fachvorträgen aus Theorie und Praxis.

Jürgen Mussinger

Der Experte für Vollmachten bei JURA Direkt GmbH erklärte sehr überzeugend, warum Themen wie Generalvollmacht und Patientenverfügung so immens wichtig sind.

Seine provokante Aussage: »Verheiratet? – nützt aber nichts!« Denn ein Ehepartner darf ohne gültige Vollmacht den anderen nicht automatisch vertreten – das kann zum Beispiel bei einem plötzlichen Unfall große Probleme nach sich ziehen. Kaum jemand der anwesenden wußte dies und ebenso wenige haben dies für sich selbst geregelt. Es besteht schneller Handlungsbedarf, denn 50 Prozent aller von Berufsbetreuern betreuten Personen sind im Alter von 40 – 69 Jahren. Und nur cirka 26 Prozent sind älter als 70 Jahre!

Der Refent gab zu, dass dies ein Thema ist, welches oft aufgeschoben wird. Das Unternehmen Jura Direkt GmbH bietete hierfür einfache und nachhalte Lösungen. Eine konkrete Handlungsanleitung wurde von einigen interessierten Zuhörern direkt aufgenommen und notiert.

Giuseppe Pranzo

Als Fachanwalt für Erbrecht von der Anwaltskanzlei Mackh & Lang in Weinstadt informierte er in einem 900-Sekunden Vortrag über alles Wichtige rund um das Thema Testament.

Er machte dabei deutlich wie wichtig die »maßgeschneiderte« Übertragung von Vermögen in unserer Gesellschaft geworden ist, um kostspielige Streitigkeiten schon im Vorfeld zu vermeiden. Spannende Beispiele zeigten interessante Gestaltungsmöglichkeiten und mögliche Stolperfallen direkt aus der Praxis.

Wolf-Dietrich Schelling

Das Unternehmen Schelling & Schelling GbR hat sich spezialisiert für Büroservice und Hilfe für Senioren und deren Angehörige im Rems-Murr-Kreis. Website besuchen »

Beim neuen Kooperationspartner der Remstal Assekuranz wird den Kunden ganz praktisch bei der Bewältigung der täglichen Post, bei Anträgen für Pflegegrade oder der Abrechnung mit der Krankenkasse und der Beihilfestelle geholfen.

»Insbesondere die Optimierung der Leistungen aus der Pflege sind eine Herausforderung. Viele Senioren verlieren im täglichen Papierkrieg mit den Krankenkassen und -versicherungen die Lust und ebenso die Übersicht. Dabei entgeht ihnen oft viel Geld! Denn häufig wollen sich die Angehörige lieber um Ihre Lieben kümmern, anstelle um komplizierte Formulare.« – so die Erfahrungen aus der Praxis des Referenten.

Karlheinz Mann

Der Experte der Consal Makler Service GmbH informierte über wichtige Änderungen und gab praktische Tipps zum des neuen Pflegegesetz

Seit dem 1. Januar 2017 orientiert sich die Pflegebedürftigkeit nicht mehr an einem zeitlich gemessenen Hilfebedarf. Die Einstufung erfolgt anhand den Fähigkeiten des Menschen beziehungsweise der Beeinträchtigung bei der Bewältigung seines Alltags.

In seinem Referat informierte er über die Tücken der neuen Richtlininen und gab wichtige Informationen und Tipps zur richtigen Einstufung über ebenso über finanzielle Unterstützung, um sein Vermögen auch im Falle eines Pflegefalls richtig zu schützen und sichern.

Alle Referenten standen dem Publikum nach den Fachvorträgen für weitere Fragen persönlich zur Verfügung, denn viele der Besucherinnen und Besucher sind als pflegende Angehörige direkt betroffen. »Ich wußte gar nicht, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt« – diese und andere Worte waren zum Abschluß der Veranstaltung immer wieder zu hören, so Heiko Melzer, der sich zum Ende der Veranstaltung bei allen Referenten und Besucher/innen bedankte.

Eine weitere Veranstaltung zu diesen Themen ist bereits jetzt geplant.

(Text: ramjs / Bildquelle: ramhm)

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