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Zahlreiche Verbraucher von Cyberkriminalität betroffen

21. Januar 2019

Ein Ergebnis einer Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) ist, dass letztes Jahr 50 Prozent der Internetnutzer von Cyberkriminalität wie Datendiebstahl, Onlinemobbing oder Onlinebetrug betroffen waren. Immer wieder erleiden bei solchen Vergehen die Opfer auch finanzielle Schäden, die man jedoch zum Teil auch im Rahmen bestehender Versicherungsverträge absichern kann. Damit es erst gar nicht so weit kommt, kann man laut Experten mit einigen Verhaltens- und Sicherheitsmaßnahmen vorbeugen.

Die Bedrohung durch Hacker und andere Cyberkriminelle ist für alle Internetnutzer hoch, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) unter 1.010 Internetusern verdeutlicht. Die Hälfte der Befragten gab an, in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal Opfer eines Cyberkriminellen gewesen zu sein.

Bei fast jedem vierten Betroffenen, konkret bei 23 Prozent, handelte es sich um Datendiebstahl und die illegale Verwendung der Daten. Jedes achte Cyberopfer (12 Prozent) wurde bei Ein- oder Verkäufen über das Internet betrogen. Mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) gab an, dass seine Kontodaten missbraucht wurden. Zehn Prozent wurden online schwer bedroht oder beleidigt und acht Prozent der Betroffenen wurden per Internet sexuell belästigt. Internetnutzer können jedoch einiges dafür tun, um das Risiko, Opfer eines Cyberkriminellen zu werden, zu reduzieren.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen

Experten der Bitkom und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) raten unter anderem dazu, komplexe Passwörter – am besten bestehend aus mindestens acht, besser mehr Ziffern wie Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen – zu nutzen.

Wichtig, egal ob bei Desktopcomputer oder Smartphone, sind zudem stets aktualisierte Schutzprogramme wie Firewall und Virenscanner. Auch die angebotenen Updates für das Betriebssystem, den Internetbrowser und die sonstigen Applikationen auf allen benutzen Endgeräten sind immer zeitnah durchzuführen.

Damit Passwörter und andere persönliche Daten nicht ausgespäht werden, also kein Phishing erfolgt, ist laut Bitkom oberstes Gebot, den gesunden Menschenverstand zu nutzen. „Banken und andere Unternehmen bitten ihre Kunden nie per E-Mail, vertrauliche Daten im Netz einzugeben. Diese Mails sind am besten sofort zu löschen. Das Gleiche gilt für E-Mails mit unbekanntem Dateianhang oder verdächtige Anfragen in sozialen Netzwerken“, so die Bitkom.

Diverse Absicherungslösungen

Weitere ausführliche Tipps, wie sich Verbraucher vor Cyberkriminellen schützen können, enthalten unter anderem die Webportale des BSI und des gemeinnützigen Bündnisses Deutschland sicher im Netz e.V., das unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat steht.

Für Privatpersonen besteht übrigens in manchen Hausrat-, Privathaftpflicht- und Rechtsschutz-Policen zum Teil optional oder auch über separate Cyberversicherungen die Möglichkeit, sich gegen bestimmte Schäden durch Cyberkriminalität abzusichern.

So gibt es je nach vereinbartem Versicherungsumfang Schadenersatz oder sonstige Hilfen, wie die Kostenübernahme von Rechtsanwälten oder anderen notwendigen Spezialisten, wenn der Versicherte beispielsweise Opfer eines Onlinebetrugs, eines Datendiebstahls oder von Cybermobbing wurde. Der Versicherungsvermittler berät auf Wunsch im Detail, wie man sich umfassend gegen die Folgen von Cyberkriminalität absichern kann.

(Text: verpd / Bildquelle: pixabay)

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